Erfolgs­­­geschichte EU-Binnenmarkt: die Vorteile für den unter­nehmerischen Alltag nutzen

©EEN
Imagefoto 30 Jahre EU-Binnenmarkt
Warum sollte ich diesen Artikel lesen?
  • Der EU-Binnenmarkt bietet den Betrieben im unternehmerischen Alltag und auch in der strategischen Ausrichtung viele Vorteile.
  • In der Veranstaltung „Single Access to Single Market – 30 Jahre EU-Binnenmarkt“ erfahren Sie, wie Sie als Unternehmer nachhaltiger, innovativer und damit resilienter werden.
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Vor 30 Jahren entstand der Europäische Binnenmarkt und hat sich seitdem zum wichtigsten Gerüst und Grundpfeiler der innereuropäischen Wirtschaftsbeziehungen entwickelt. Er bietet die Rahmenbedingungen für die erfolgreichen Handlungsbeziehungen der Unternehmen. Gerade in den Krisenzeiten der vergangenen Jahre hat sich gezeigt, dass der EU-Binnenmarkt eine Schlüsselrolle für die Resilienz Europas einnimmt.

30 Jahre EU-Binnenmarkt

Mehr Chancen für Betriebe, Verbraucher und Fachkräfte 

Um die wirtschaftlichen Entwicklungen in einem Raum ohne Binnengrenzen zu fördern, wurden vier Grundfreiheiten eingerichtet:

  • Freier Warenverkehr
  • Personenfreizügigkeit,
  • Dienstleistungsfreiheit sowie
  • Freier Kapitalverkehr.

Dazu kommen die Bestrebungen zur Harmonisierung, d.h. zur Angleichung bzw. Vereinheitlichung der Rechtssysteme der EU-Mitgliedstaaten. „Der Binnenmarkt hat für Unternehmen, Verbraucher und Fachkräfte neue Möglichkeiten und zusätzliche Chancen gebracht“, konstatiert auch DIHK-Präsident Peter Adrian und verweist auf die bisherigen Erfolge.

Die Beseitigung von Handelshindernissen hat zu einem erheblichen Anstieg der Wirtschaftsbeziehungen innerhalb der EU geführt. Im Jahr 1993 beliefen sich die Warenausfuhren der EU-Länder in andere EU-Länder auf 671 Milliarden Euro, bis 2021 waren sie auf über 3,4 Billionen Euro gestiegen. Insgesamt finden knapp zwei Drittel des Warenhandels der EU im Binnenmarkt statt. Deutschland wickelt mehr als die Hälfte seiner Exporte mit anderen EU-Ländern ab. Auch für die Thüringer Wirtschaft ist der EU-Binnenmarkt mit seinen mehr als 500 Millionen Verbrauchern ein starkes Fundament für Wachstum und Resilienz. Für das Jahr 2022 rechnet die IHK Erfurt mit einem Exportwert des Freistaats in die EU27 von 9,8 Milliarden Euro (+ 4 Prozent gegenüber 2021).

Entwicklung der Thüringer Exporte in die EU-Staaten und der Thüringer Importe aus den EU-Staaten
©EEN/Thüringer Landesamt für Statistik

15 Jahre im Einsatz für KMU: Enterprise Europe Network

Um auch den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) den Einstieg in internationale Märkte zu ebnen und sie bei der Suche nach Geschäftsbeziehungen zu unterstützen, wurde 2008 von der Europäischen Kommission das Enterprise Europe Network (EEN) gegründet. Dieses hat sich seitdem zum weltweit größten Beratungs- und Kooperationsnetzwerk für KMU entwickelt.

Logi enterprise europe network EEN

Die EEN-Experten beraten und begleiten KMU auf ihrem Weg zu mehr Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit sowie zu internationalem Erfolg. In 660 Mitgliedsorganisationen in 57 Ländern weltweit sind die EEN-Experten zum Auslandsgeschäft, zu EU-Förderprogrammen sowie zu grenzüberschreitenden Kooperationsmöglichkeiten tätig.

Der Erfolg des EEN-Netzwerkes seit Gründung 2008 in Zahlen:

  • europaweit über 4,2 Millionen KMU beraten und betreut
  • über 360.000 Teilnehmer an Technologie- und Kooperationsbörsen
  • mehr als 25.000 Unternehmen profitierten von maßgeschneiderter Innovationsberatung
  • Im Schnitt wachsen KMU, die das Enterprise Europe Network nutzen, 3 Prozent stärker! (Quelle: EISMEA, Bezug: Projektzeitraum: 2020-2021)

Das EEN in Thüringen

Mit der IHK Erfurt und der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) bündeln zwei starke Partner im Freistaat Thüringen seit 2008 ihre Beratungskompetenz unter dem Dach des Enterprise Europe Network Thüringen.

Internationale Vernetzung ist unsere Stärke! Als One-Stop-Shop unterstützen wir Thüringer KMU mit einer Vielzahl maßgeschneiderter Angebote und weitreichenden Netzwerkkontakten individuell, passgenau und zielgerichtet bei allen Fragen rund um die Themen Innovation und Internationalisierung.

– Eva-Maria Nowak, Projektleiterin EEN Thüringen bei der IHK Erfurt

So profitieren Thüringer KMU vom EEN:

  • Vermittlung von internationalen Geschäfts-, Technologie- und FuE-Partnerschaften;
  • Information und Beratung zu EU-Förderprogrammen;
  • Beratung zum EU-Binnenmarkt, zu EU-Unternehmenspolitik und EU-Gesetzgebung sowie
  • Bedarfsanalysen zu den Themen Innovationsmanagement, Nachhaltigkeit, Resilienz.

Kundenstimmen:

Auslandseinsätze bringen für Unternehmen erheblichen Vorbereitungsaufwand mit sich und bedürfen der Beachtung zahlreicher nationaler Bestimmungen und Meldepflichten. Dass EEN steht uns dabei seit vielen Jahren mit aktuellen Informationen und individueller Bertreuung zur Seite.

– Diana Simson, Personal/Verwaltung, SOKRATHERM GmbH, Niederlassung Nordhausen
Portraitfoto von Matthias Weber, Geschäftsführer Thybyte OHG, Sondershausen

Die Assessments des Enterprise Europe Network haben uns geholfen, einzelne Probleme im Unternehmen wahrzunehmen, zu isolieren und zusammen mit dem Team des EEN konkrete Lösungsansätze zu erarbeiten.

– Matthias Weber, Geschäftsführer Thybyte OHG, Sondershausen
Kontaktieren
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IHK-Experten:
Eva-Maria Nowak

Eva-Maria Nowak

Tel: 0361-3484401

E-Mail: eva-Maria.Nowak@erfurt.ihk.de

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Maria-Isabel Linder (li.), Prokuristin bei der „Konrad Linder GmbH & Co. Backwaren KG“ im Gespräch mit Misheel Darkhanbaatar (Mitte) und Saruul Zolbayar, Azubis aus der Mongolei.
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Wie gelingen die Akquise und Integration ausländischer Fachkräfte? Der Prokuristen der Konrad Linder GmbH & Co. Backwaren KG, Daniel Linder, macht im Gespräch mit der WiMa-Redaktion deutlich: Die Integration von Fachkräften aus dem Ausland sei für ihn eine Selbstverständlichkeit, es gehe zudem nicht um Nationalität, sondern und Motivation!

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