Ausbildungsmarketing bei der TEAG

©TEAG Thüringer Energie AG
Elektroniker Betriebstechnik TEAG
Warum sollte ich diesen Artikel lesen?
  • Junge Menschen für eine duale Ausbildung im eigenen Unternehmen zu gewinnen ist eine der schwierigsten Aufgaben.
  • Die Möglichkeiten des Ausbildungsmarketing sind groß.
  • Die TEAG Thüringer Energie AG geht verschiedene Wege. Der Leiter der TEAG-Akademie, Johannes Trümper, berichtet über seine Erfahrungen.

Die TEAG ist der führende Energiedienstleister Thüringens. Die fast 2.000 Mitarbeiter der kommunalen TEAG-Gruppe sorgen dafür, dass die Energieversorgung im Freistaat nicht nur jederzeit sicher ist, sondern arbeiten auch intensiv am Ausbau der erneuerbaren Energien. Photovoltaik-Nutzung, Elektromobilität oder digitales Breitband auf Glasfaserbasis sind dabei keine Zukunftsthemen, sondern Bestandteil der täglichen Arbeit.

Die herausfordernde und verantwortungsvolle Aufgabe, Energieversorgung, Bezahlbarkeit und Umweltschutz immer wieder unter eine Hut zu bringen, ist ohne die richtigen Fachkräfte nicht zu schaffen. Die TEAG-Gruppe hat erfahrene Teams in alle Regionen des Freistaates, die sich um die Strom- und Gasnetze kümmern, die Glasfaseranschlüsse ausbauen – die in den Wasserkaftwerken schauen, ob alles richtig läuft

Die WiMa-Redaktion hat mit dem Leiter der Akademie der TEAG, Johannes Trümper, gesprochen und gefragt, wie die TEAG Thüringer Energie AG ihre Azubis gewinnt. Wir berichten über die wichtigsten Erkenntnisse.

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Jugendliche früh ansprechen

Ambitionierte Fachkräfte fallen nicht vom Himmel, sondern man muss sich seine zukünftigen Mitarbeiter selbst ausbilden – und das machen wir in der TEAG Akademie. Wir sprechen dafür bereits während der Schulzeit talentierte und interessierte junge Leute an, um sie für Praktika in unserem Ausbildungszentrum zu begeistern. Besonders für das Herbstpraktikum gibt es bei der TEAG Akademie verschiedenste Angebote. In der Corona-Zeit ist es zudem nochmals besonders deutlich geworden: trotz aller digitalen Kommunikationsmöglichkeiten lässt sich der persönliche Kontakt nicht ersetzen. Deshalb ist die TEAG Akademie thüringenweit auf allen wichtigen Berufs- und Fortbildungsmessen mit Ständen und Beratungspersonal vertreten. Ein ganz dickes Kreuz hat bei uns im Kalender jedes Jahr das Forum Berufsstart. Junge Leute, die sich vor allem einen technischen Beruf vorstellen können, haben dort die Möglichkeit, mit Eltern, Großeltern oder Freunden in alle Ausbildungs- und Fortbildungsangebote der TEAG „hineinzuschnuppern“. In diesem Jahr findet das Forum Berufsstart übrigens im Oktober statt – die TEAG Akademie ist bereits angemeldet.

Portrait Johannes Trümper

In der Corona-Zeit ist besonders deutlich geworden: trotz aller digitalen Kommunikationsmöglichkeiten lässt sich der persönliche Kontakt nicht ersetzen.

– Johannes Trümper, Leiter der TEAG Akademie

Perspektiven – auch nach der Ausbildung – schaffen

Die Perspektiven, die sich für junge Leute durch eine erfolgreiche Berufsausbildung eröffnen, sind enorm vielfältig. Wir bieten zu Beginn beispielsweise jedem Absolventen unserer Berufsausbildung einen festen Arbeitsplatz in der TEAG-Gruppe an. Für die berufliche Fortbildung bietet sich im Anschluss das umfangreiche, spartenübergreifende Fortbildungsprogramm der TEAG Akademie für Fachkräfte an. Techniker-Studium, Werkstudenten, Betreuung von Bachelor- oder Masterarbeiten sind bei der TEAG gern gesehen und werden natürlich unterstützt. Die TEAG kümmert sich zudem auch auf sozialem Gebiet umfangreich um ihre Mitarbeiterschaft: Betriebskindergarten, medizinische Betreuung durch eine eigene Betriebsärztin oder die Unterstützung von Gesundheitskursen und Vorsorgeuntersuchungen der Krankenkassen – hier macht sich die TEAG überall stark. Denn in der Energieversorgung wird es besonders in den kommenden Jahren sehr viel zu tun geben – alles ist vor dem Hintergrund der Energiewende im grundlegenden Wandel.

In den Ausführungen von Akademie-Leiter Johannes Trümper wird eines deutlich: es gilt nicht nur, möglichst früh Jugendliche für eine Ausbildung zu begeistern, auch die richtige Ansprache ist enorm wichtig und trotz vielfältiger digitaler Kommunikationswege ist ein persönliches Gespräch immer hilfreich. Ratsam ist daher: Ausbildungsmarketing muss offline und online funktionieren. Natürlich ist es wichtig zu wissen, wo sich die Schulabgänger bewegen, auf welchen digitalen Kanälen man sie erreicht, wie Stellenanzeigen gestaltet werden sollten und wie man den Bewerbungsprozess optimieren kann, damit die Generation Z sich auch übers Smartphone schnell und unkompliziert bewerben kann. „Aber seien Sie auch offline präsent! Nutzen Sie die erfolgreichen Ausbildungs- und Jobbörsen der Region und die Hilfestellung Ihrer IHK-Ausbildungsberater, etablieren Sie einen ‚Tag der offenen Tür‘ in ihrem Unternehmen oder versuchen Sie über Aktionstage in Schulen oder Elterninformationsabende mit interessierten Schülern und deren Eltern direkt in Kontakt zu kommen. Denn am Ende ist Ausbildungsmarketing besonders auch Elternmarketing!“, empfiehlt Trümper.

Das Erfolgsmodell der TEAG kurz und knapp zusammengefasst:

  1. Talentierte und interessierte junge Leute bereits während der Schulzeit ansprechen!
  2. Praktika im Ausbildungszentrum (oder Unternehmen) anbieten!
  3. Unternehmenspräsentation auf allen wichtigen Berufs- und Fortbildungsmessen, u.a. Forum Berufsstart!
  4. Azubis an das Unternehmen binden und früh Perspektiven und Weiterbildungsmöglichkeiten aufzeigen!

Kontakt:
Johannes Trümper
Leiter der TEAG Akademie
Tel.: 0361 652 2500
E-Mail: Johannes.truemper@teag.de

Logo TEAG
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Wer mehr wissen möchte über die TEAG Akademie und die beruflichen Chancen bei der TEAG Gruppe – einfach reinklicken!

Informationen und Angebote zur Rekrutierung von Azubis:

Höhentraining
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IHK-Experten:
Tobias Krombholz

Tobias Krombholz

Tel: 0361-3484196

E-Mail: krombholz@erfurt.ihk.de

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