Forschungsinitiative zu innovativem Recycling in Thüringen

©ThIWert/Blick ins Technikum des Thüringer Innovationszentrums für Wertstoffe (ThIWert)
Blick ins Technikum des Thüringer Innovationszentrum für Wertstoffe
Warum sollte ich diesen Artikel lesen?
  • Durch die Initiierung des Green Deals gewinnt die vielfältig geforderte und politisch forcierte Kreislaufwirtschaft zusätzlich an Bedeutung.
  • Die Nutzung von sekundäre Rohstoffquellen ist mehr und mehr gefragt.
  • Die Erfahrung der regionalen Wirtschaft der Wissenschaft hilft, die Forschung zu Kunststoff-, Baustellen- und Gewerbeabfällen voranzutreiben.

Zur Produktion von Konsumgütern werden weltweit überwiegend primäre Rohstoffquellen genutzt. Die vielfältig geforderte und politisch forcierte Kreislaufwirtschaft – zuletzt im großen Maße durch die Initiierung des Green Deals der EU im Gespräch – steht den in der Wirtschaft etablierten linearen Supply-Chain-Prozessen deutlich nach. Sekundäre Rohstoffquellen werden in vielen Branchen nur mäßig genutzt. Positive Beispiele, wie der umfängliche Einsatz von Altpapier zur Papierproduktion, unterstreichen jedoch die Bedeutung des Einsatzes von Sekundärrohstoffen.

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Dieser Tatsache nimmt sich die Forschergruppe „Entwicklung ressourcenorientierter Strategien für die Erfassung und das Recycling von Kunststoff-, Baustellen- und Gewerbeabfällen“ – kurz InnoRessourcen – an. Die Forschungsarbeiten werden durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Im Rahmen des seit Mitte 2019 laufenden Projektes werden unter anderem innerhalb ausgewählter Branchen Stoffströme spezifischer Gewerbeabfälle analysiert und Ideen zur verbesserten Rückführung sowie der stofflichen Verwertung konzeptioniert.

Das Team, derzeit bestehend aus vier Wissenschaftlern, arbeitet dabei eng mit Praxispartnern aus unterschiedlichen Branchen beziehungsweise Recyclern und potenziellen Verwertern zusammen. Aufbereitungsversuche werden im neu gegründeten Thüringer Innovationszentrum für Wertstoffe (ThIWert) durchgeführt, das ebenfalls durch den Freistaat Thüringen gefördert und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert wird. Vorschläge und Hinweise zu bisher ungelösten Problemfeldern im Bereich der Gewerbeabfälle nimmt das Forscherteam jederzeit gerne entgegen, um gemeinsam mit den regionalen Unternehmen die Kreislaufführung von Ressourcen weiter zu verbessern. Die IHK Erfurt unterstützt Sie gern bei der Kontaktaufnahme.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Thüringer Innovationszentrum für Wertstoffe (ThIWert) unter www.hs-nordhausen.de/thiwert.

Hier geht es zur Homepage des ThIWert:

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Sie Ihren
IHK-Experten:
Antje Welz

Antje Welz

Tel: 0361-3484218

E-Mail: welz@erfurt.ihk.de

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