Zukunftspreis 2022: Bewerbungs­schluss am 15. Mai!

©IHK/Dr. Gottfried Betz (re.) ist der Gewinner des Zukunftspreis 2021. Den Scheck nahm er von Matthias Wierlacher (li.) und Dieter Bauhaus entgegen.
Gewinner Zukunftspreis 2021
Warum sollte ich diesen Artikel lesen?
  • Jetzt für den Zukunftspreis 2022 bewerben und 3.000 Euro Preisgeld sichern!
  • „Ich kann jedem empfehlen, sich zu bewerben“, sagt Vorjahressieger Dr. Gottfried Betz.
  • Bewerbungsphase noch bis zum 15. Mai 2022

 

In wenigen Tagen endet die Bewerbungsfrist für den diesjährigen IHK-HWK-Zukunftspreis. Noch bis zum 15. Mai 2022 können Sie Ihre Unterlagen einreichen. Der Zukunftspreis würdigt Unternehmen, die wegweisende Lösungen für aktuelle Probleme gefunden oder innovative Geschäftsmodelle entwickelt haben. Prämiert wird je ein Unternehmen aus Handel, Dienstleistungen und Industrie sowie ein Handwerksunternehmen. Die Gewinner werden feierlich am 8. September gekürt. Unterstützt wird der Zukunftspreis der IHK und HWK Erfurt von der Thüringer Aufbaubank und der Thüringer Allgemeinen.

Der Sieger des letztes Jahres über seine Erfahrungen

„Mir fehlen die Worte, ich bin gerührt“, kommentierte der Inhaber und Geschäftsführer der Firma Strickzella, Dr. Gottfried Betz, im vergangenen Jahr seinen Sieg bei Zukunftspreis 2021. Mit dem Projekt „Woolprotect – Wolle mit eingebautem Schutz gegen Insektenbefall“ konnte sich der Unternehmer gegen die anderen Nominierten durchsetzen.

Dr. Gottfried Betz animiert die rund 59.500 Unternehmen in Nord-, und Mittel- und Westthüringen zum Mitmachen. „Schon die Bewerbung um den Zukunftspreis hat uns viel gebracht, da wir dadurch motiviert waren, unsere Innovation verständlich zu kommunizieren und einem breiten Publikum näher zu bringen. Viele Thüringer Unternehmen sind innovativ und investieren mit guten Ideen in die Zukunft. Dabei gibt es jede Menge spannende Projekte, die es lohnt, bekannt zu machen. Dabei hilft eine solche Bewerbung.“

Schon die Bewerbung um den Zukunftspreis hat uns viel gebracht, da wir dadurch motiviert waren, unsere Innovation verständlich zu kommunizieren und einem breiten Publikum näher zu bringen.

– Dr. Gottfried Betz, Inhaber und Geschäftsführer der Firma Strick Zella

Mode aus Deutschland

Mit seiner Firma bewegt sich Betz auf einem hart umkämpften Markt. Doch sein Konzept – sich auf Qualität und hochwertige Mode zu konzentrieren – ging bislang offenkundig auf. Von anfänglich 20.000 Euro Umsatz steigerte sich die nach dem Neustart umfirmierte Firma Strick Zella auf mittlerweile zwei Millionen Euro. Parallel dazu wuchs die Zahl der Beschäftigten auf 42 an. „Ich wollte handwerkliche Traditionen in der Region erhalten“, erläutert Gottfried Betz sein Ansinnen bei der Übernahme. Die Modebranche sei ihm bis dato unbekannt gewesen, deshalb habe er sofort eine Designerin ins Boot geholt, damit diese ihren Sachverstand einbringt. „Wir haben auf Designermode made in Germany gesetzt und damit Erfolg gehabt“, so Betz. In mehr als 300 Boutiquen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verkaufen die Thüringer ihre individuellen Bekleidungsstücke.

Um den Zukunftspreis hat sich Betz mit dem Projekt „Woolprotect – Wolle mit eingebautem Schutz gegen Insektenbefall“ beworben. Man habe ein neues Verfahren entwickelt, das Woll- und Seidengarne gegen Insektenbefall, insbesondere gegen Mottenfraß schützt. Das Verfahren ist von der Firma Strick Zella patentiert. „Auf Wolle basierende Kleidung wird oft von Motten befallen. Wir haben weltweit einzigartig den Mottenschutz in die Wollfaser eingebaut. Man muss sich nicht mehr um Mottenabwehr im Kleiderschrank kümmern. So bleibt etwa ein teurer Cashmere-Pullover dauerhaft geschützt“, versichert Betz. In Zusammenarbeit mit dem Thüringischen Institut für Textil- und Kunststoffforschung (TITK) in Rudolstadt entwickelte das Nordthüringer Unternehmen dafür eine Cellulosefaser mit Duftstoff. Diese Faser wird der Wollfaser mit drei Prozent Anteil beigemischt. „Diese wird in Zwickau mit Merinowollfasern zu einem feinen Wollgarn versponnen und von uns in Zella zu Kleidung verarbeitet“, so Betz. Die Merinowolle wird unter dem Namen „Pero“ vertrieben und wurde nach ökologischen Standards zertifiziert. Das Projekt verschafft laut Betz den Produkten des Traditionsunternehmens in Zella Alleinstellungsmerkmale und sichert so Arbeitsplätze in der Region.

Unternehmerische Leistung ehren

Gerechnet hat der Unternehmer mit dem Sieg beim Zukunftspreis nicht, in erster Linie spornte ihn die Teilnahme an. Dass er den Preis gewonnen hat, freut ihn umso mehr. „Dank der Teilnahme und des Gewinns ist besonders die Aufmerksamkeit und Resonanz in Fachkreisen und der Region gestiegen. Es war eine gute Gelegenheit, einem breiten Publikum die Idee der Innovation näherzubringen. Darüber freue ich mich und bin dankbar, sagt Gottfried Betz. „Ich kann jedem empfehlen, sich um den Zukunftspreis zu bewerben.“

Nun werden die Nachfolger von Gottfried Betz gesucht. „Unternehmerinnen und Unternehmer, die innovative und wegweisende Geschäftsmodelle entwickelt und umgesetzt haben, sind gut gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft. Ihre Arbeit ist ein wichtiger Beitrag für die wirtschaftliche Entwicklung und Zukunftsfähigkeit der Region. Die damit verbundene unternehmerische Leistung soll mit dem Zukunftspreis gewürdigt werden“, wirbt der Präsident der IHK Erfurt, Dieter Bauhaus, für die Teilnahme am diesjährigen Wettbewerb.

Der Zukunftspreis wird in Kooperation mit der Thüringer Allgemeine und der Thüringer Aufbaubank veranstaltet.

Weitere Infos und Bewerbungsunterlagen:

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IHK-Experten:
Katharina Reinhardt

Katharina Reinhardt

Tel: 0361-3484262

E-Mail: katharina.reinhardt@erfurt.ihk.de

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